12:00 Uhr LIVE: Übertragung des Mittagsgebets aus der Hauskapelle von KIRCHE IN NOT (ACN) in München www.katholisch.tv www.kirche-in-not.de Gebetshilfen von KIRCHE IN NOT bestellen: https://www.kirche-in-not.de/shop/kategorie/gebet-und-andacht/ Wir beten für Sie! Schicken Sie uns Ihre Gebetsanliegen: info@kirche-in-not.de Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 6,53-56. In jener Zeit fuhren Jesus und seine Jünger auf das Ufer zu, kamen nach Gennesaret und legten dort an. Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sogleich. Die Menschen eilten durch die ganze Gegend und brachten die Kranken auf Liegen zu ihm, sobald sie hörten, wo er war. Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam, trug man die Kranken auf die Straße hinaus und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt. Lektionar. Rechte: staeko.net Hl. Augustinus (354-430) Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer 306. Predigt (ins Dt. übers. © evangelizo) „Alle, die ihn berührten, wurden geheilt“ Jeder Mensch will glücklich sein. Es gibt keinen, der das nicht will, und jeder will es so sehr, dass er es vor allem anderen begehrt. Besser gesagt: Alles, was er darüber hinaus will, will er nur deshalb. Die Menschen folgen unterschiedlichen Leidenschaften, der eine dieser, der andere jener. Auch gibt es viele Weisen, seinen Lebensunterhalt in der Welt zu verdienen: Ein jeder wählt seinen Beruf und übt ihn aus. Doch ob man sich nun für diesen oder jenen Lebensstil entscheidet – alles Tun der Menschen ist darauf ausgerichtet, glücklich zu sein. [...] Was ist das also für ein Leben, das uns glücklich machen kann, das alle ersehnen, aber nicht alle erreichen? Machen wir uns auf die Suche. [...] Wenn ich jemanden frage: „Willst du leben?“, dann wird niemand versucht sein, mir zu antworten: „Nein, das will ich nicht.“ [...] Auch wenn ich frage: „Willst du gesund sein?“, wird niemand antworten: „Nein, das will ich nicht.“ Die Gesundheit ist in den Augen des Reichen ein kostbares Gut, und für den Armen ist es oft das einzige Gut, das er besitzt. [...] Alle sind sich einig darin, dass sie das Leben und die Gesundheit lieben. Kann sich jedoch der Mensch, wenn er nur lebt und gesund ist, damit zufrieden geben? [...] Ein reicher junger Mann fragte den Herrn: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Mk 10,17). Er fürchtete sich davor, zu sterben, und war doch zum Sterben gezwungen. [...] Er wusste, dass ein Leben voller Schmerzen und Qualen kein Leben ist, sondern dass man es eher als Tod bezeichnen könnte. [...] Nur das ewige Leben kann ein glückliches sein. Gesundheit und Leben in dieser Welt sichern es [das Glück] nicht, denn ihr habt viel zu viel Angst, sie zu verlieren: Nennt es besser „immer fürchten“ und nicht „immer leben“. [...] Wenn unser Leben nicht ewig ist, wenn es nicht auf ewig unsere Sehnsüchte erfüllt, kann es nicht glücklich sein, ja, es ist [eigentlich] gar kein Leben mehr. [...] Erst wenn wir in jenes Leben eingetreten sein werden, können wir sicher sein, immer darin zu bleiben. Wir werden die Gewissheit haben, das wahre Leben auf ewig zu besitzen, ohne jegliche Angst, denn wir werden dann in jenem Reich sein, von dem es heißt: „und seine Herrschaft wird kein Ende haben“ (Lk 1,33).
Erstausstrahlung (bzw. hochgeladen am):
10.02.2025