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02.01.2025

12:00 Uhr LIVE: Übertragung des Mittagsgebets aus der Hauskapelle von KIRCHE IN NOT (ACN) in München

10:42

12:00 Uhr LIVE: Übertragung des Mittagsgebets aus der Hauskapelle von KIRCHE IN NOT (ACN) in München www.katholisch.tv ​www.kirche-in-not.de Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 1,19-28. Dies ist das Zeugnis Johannes des Täufers, als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du? Er bekannte und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Christus. Sie fragten ihn: Was dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein. Da sagten sie zu ihm: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Antwort geben. Was sagst du über dich selbst? Er sagte: Ich bin die Stimme eines Rufers in der Wüste: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat. Die Abgesandten gehörten zu den Pharisäern. Sie fragten Johannes und sagten zu ihm: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Christus bist, nicht Elija und nicht der Prophet? Johannes antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht einer, den ihr nicht kennt, der nach mir kommt; ich bin nicht würdig, ihm die Riemen der Sandalen zu lösen. Dies geschah in Betanien, jenseits des Jordan, wo Johannes taufte. Lektionar. Rechte: staeko.net Hl. Teresa von Avila (1515-1582) Karmelitin, Kirchenlehrerin Weg der Vollkommenheit, (Kap. 28, 3.11; Übers. u. Hrsg.: Karmel St. Josef, Hauenstein, © Paulinus Verlag, Trier, S. 139, 143) Unsere Seele ist für Ihn bestimmt, der so groß ist! Seid nicht ängstlich wie manche Leute, die meinen, dies sei Demut! Nein, es ist wahrhaftig nicht demütig, wenn ihr eine Gnade zurückweist, die der König euch gewährt. Nehmt das Geschenk an in dem Bewusstsein, dass ihr es nicht verdient, und freut euch daran! Das wäre mir eine schöne Demut, wenn der Herrscher des Himmels und der Erde in meinem Haus zu Gast wäre, ich aber wiese seine Gnade ab und freute mich nicht mit ihm! Wenn ich aus Demut weder antworten noch mit ihm zusammensein noch seine Geschenke annehmen wollte, sondern ihn allein ließe! Ja, eine schöne Demut wäre dies, würde er mich auffordern und ersuchen, etwas von ihm zu erbitten, ich aber bliebe aus Demut lieber arm und würde ihn sogar zum Weggehen nötigen, da ich so unentschlossen bin! Um solche Demut bemüht euch nicht, Töchter! Vielmehr sprecht mit Gott wie mit einem Vater, einem Bruder, einem Herrn, ja wie mit einem Bräutigam – manchmal in dieser, manchmal in jener Weise. Er selbst wird euch zeigen, wie ihr ihn erfreuen könnt. […] Wahrhaftig, da er der Herr ist, hat er alle Freiheit, und da er uns liebt, passt er sich unserem Maße an. Einer Seele, die am Anfang steht, gibt er sich nicht gleich zu erkennen, damit sie nicht in Unruhe gerät, wenn sie sieht, wie klein sie ist und welch Großes sie in sich beherbergen darf. Nach und nach weitet er sie, damit sie aufnehmen kann, was er in sie hineinlegen will. Darum sage ich, er hat alle Freiheit, denn er vermag diesen Palast zu vergrößern.

Erstausstrahlung (bzw. hochgeladen am):
02.01.2025
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